|

1949: geboren
1970: Studium Pädagogik und Kunst, Ausstellungen in Augsburg
1980: autodidaktische Weiterbildung, Workshops in Italien; Ausstellungen in Freising
2000: Entdeckung der Acrylfarben als neue Ausdrucksweise
2006 ff: Ausstellungen in München In den letzten Jahren habe ich mich immer mehr losgelöst vom Gegenständlich-Konkreten hin zum Abstrakt-Offenen.
Abstraktion hat für mich zwei korrespondierende Varianten:
I. Ausgehend vom Konkret-Sinnlichen (Sichtbaren, Hörbaren, Fühlbaren usw.)
immer mehr das Konkrete abziehen, bis die Extreme sichtbar werden, bis eine UrForm entsteht (= das Wesen der konkreten Form?), ein inneres „Stimmungs“Bild des Wahrgenommenen, in dem das konkrete Ausgangssujet dennoch durchscheint und wahrnehmbar bleibt.
„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“ (Paul Klee)
II. Ausgehend vom eigenen, inneren „Stimmungsbild“, dem momentanen Befinden & Schaffensdrang, dem kreativen Prozess eine Bahn, eine Möglichkeit geben, sich – oft spontan – auszudrücken, sich zu konkretisieren – also der genau umgekehrte Weg
Wichtig ist mir bei (1), das Sinnliche nicht aus den „Augen“ zu verlieren und dem Betrachter Assoziationen mit eigenen Erfahrungswelten zu ermöglichen; und bei (2) ausschließlich Abstrakt-Emotional zu bleiben, um beim Betrachter Assoziationen zu eigenen Fantasie- und Traumbildern anzustoßen.
Beide Ansätze sind für mich derzeit gleichwertig.
|